Bis in die fünfte Runde des Fußball-Verbandspokals hat es der Landesligist SV Hermersberg geschafft. Heute Abend kämpft die Mannschaft von SVH-Trainer Fritz Fuchs gegen den klassenhöheren Verbandsligisten ASV Fußgönheim um den Einzug ins Achtelfinale.
Aus finanzieller und sportlicher Sicht wäre ein Weiterkommen ein lukratives Zubrot für den Verein von der Sickinger Höhe. Zumal unter den letzten 16 Mannschaften die Nachbarn FK Pirmasens, SVN Zweibrücken (beide Regionalliga), SC Hauenstein (Oberliga), SG Rieschweiler (Verbandsliga) und auch überregional bekannte Klubs als mögliche Zuschauermagneten warten – eigene Erfolge vorausgesetzt.

Besagte Gedankenspiele bezeichnet SVH-Trainer Fritz Fuchs als „interessant“. Beschäftigen will er sich vor der Partie gegen den ASV Fußgönheim aber nicht mit ihnen. Vor dem Erfolg stehe der Schweiß. „Nur wenn meine Mannschaft einen sehr guten Tag erwischt, ist eine Überraschung drin“, weiß der erfahrene Übungsleiter. Für den Sieg sollen seine Spieler gegen den eine Liga höheren spielenden Gegner über ihre Leistungsgrenzen gehen. „Wir müssen vom Anpfiff weg mit allen verfügbaren Mitteln dagegen halten und Nadelstiche setzen“, lautet die „Fuchs-Devise“.

Vom Leistungspotenzial der Fußgönheimer hat sich der Hermersberger Trainer am vergangenen Samstag bei deren Heimspiel gegen die SG Rieschweiler überzeugt, das 1:1 unentschieden endete. In der mäßigen Verbandsligapartie habe auf ASV-Seite Vitali Roth als Spielmacher geglänzt, dessen Kreise es durch Manndeckung einzuengen gelte.

Für Fritz Fuchs ist der technisch versierte Mittelfeldspieler kein Unbekannter. Er trainierte Vitali Roth, der auch schon für den FK Pirmasens die Schuhe schnürte, einst als Trainer beim 1. FC Saarbrücken und eben beim FKP. „Mit ihm steht und fällt der Gegner“, ist der Übungsleiter überzeugt.

Gegenüber dem 1:1 am vergangenen Sonntag bei der SG Hüffelsheim plant der Hermersberger Trainer mit personellen Änderungen. Am Grundgerüst mit Philipp Weishaar und Christian Schweig in der Innenverteidigung, sowie Martin Gries auf der Sechserposition als Taktgeber will er weiter festhalten. Auch gegen den Verbandsligisten werde die taktische Ausrichtung, wie in der Meisterschaftsrunde, offensiv ausgelegt sein.

Was das Personal betrifft, müssen die Hermersberger auf die Urlauber Andreas Lechner und Sener Serif Oglu verzichten. Der armenische Neuzugang Eduard Tatoian ist noch nicht für 90 Minuten fit. Raimondo Dombaxi gehört nicht mehr zum Kader. Der 19-jährige Mittelfeldspieler aus Kaiserslautern, der in der Vorbereitung Potenzial andeutete, hat sich auf unbestimmte Zeit abgemeldet. (Pirmasenser Zeitung)

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